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Mann Frau Gruppe
 
Herzlich willkommen bei den Männern!

"Wer bin ich wirklich als Mann? Wo liegt die Wurzel meiner männlichen Kraft, mein unerschütterlicher Wert, mein Eigenes, meine Identität?"

In dieser Zeit, in der traditionell männliche Werte nicht mehr ihren selbst­verständlichen Platz in der Gesellschaft finden, sind viele Männer auf der Suche nach neuen tieferen Wurzeln ihrer Kraft und ihres Selbstrespektes. Und sie finden auf diesem Weg Stück für Stück eine neue Gewissheit ihrer ursprünglichen archaischen Essenz. Sie erlauben sich die Freiheit, das wirklich Eigene, den eigenen Willen zu fühlen.

In einem solchen Umbruchsprozess um andere Männer zu wissen, die bei aller Verschiedenheit mit den gleichen Themen ringen und von solchen Männern begleitet und ermutigt zu werden, das tut gut, gibt Kraft und Klarheit und ermutigt zu den notwendigen Schritten.

Herzlich willkommen!
Andreas Eggebrecht
 
Die «empowerman» Männergruppen
A
us einer Verrührung der beiden englischen Worte "empowerment" und "man" entstand das neudeutsche Wort "empowerman", um zu beschreiben, worum es mir in der Männergruppe geht:

Es geht um "Selbstermächtigung", um eine "Power" oder Mächtigkeit, die im essentiellen Selbst gründet und die zu ihrer Macht kommt, indem sie Verantwortung für das eigene Handeln und Dasein übernimmt und aufhört, sich permanent selbst als Opfer in die Pfanne zu hauen.

"Verantwortlich sein" bedeutet nicht "schuldig sein" - wie wir oft meinen -, sondern die Fähigkeit, den Angelpunkt von der Welt da draußen ins eigene Zentrum zu verlagern und sich selbst als Ursprung seines Lebens zu begreifen.

Dieser Schritt verlangt, sein Leben nicht mehr von unbewussten Auto­matismen und vom kollektiven Hauptstrom des Zeitgeistes bestimmen zu lassen, sondern um ein eigenes Bewußtsein und um ein Bewußtsein des Eigenen zu kämpfen. Um Identität.

Ein Mann, der sich auf den Weg zu seiner Identität gemacht hat, ist zugleich auf dem Weg zu den Wurzeln seiner Kraft. Er beginnt, sein Dasein neu zu reflektieren, tabulos unbekannte Bereiche seines Bewußtseins zu erforschen und so die eigene Position zu finden, in der er sich selbst wiedererkennt als Essenz.

Ein großer Samurai ging einmal einen kleinen Mönch besuchen. "Mönch", sagte er in befehlsgewohntem Ton, "Sag, gibt es Himmel und Hölle?". Der Mönch sah zu dem mächtigen Krieger auf und entgegnete: "Himmel und Hölle? Einer wie du wird niemals verstehen, was ich dich lehre. Wo deine Dummheit noch größer ist als dein Dünkel? Vergeude nicht meine Zeit und geh mir aus den Augen."

Der Samurai war sprachlos vor Wut. Wusste der kleine Mönch nicht, dass er mit solchen beleidigenden Worten sein Leben verspielt hatte? Er zog sein Schwert und hob es in die Höhe, um den Mönch damit zu erschlagen.

"Hier beginnt die Hölle", sagte der Mönch sanft.

Mit einem Schlag verstand der Samurai. Er war überwältigt. Das Mitgefühl, der Todesmut, die Sanftheit und Weisheit dieses kleinen Mönches erfüllten ihn mit plötzlicher Dankbarkeit und tiefem Frieden. Langsam senkte er sein Schwert und verbeugte sich.

"Und hier beginnt der Himmel", sagte der Mönch sanft.
D
ie Wurzeln der männlichen Kraft reichen weit hinunter in die Generationen der Väter und Großväter. So ist die Voraussetzung, zu unserer Kraft zurückzufinden, unser menschliches Dasein in all seinen Aspekten als Teil einer gewachsenen Kultur, einer Traditionslinie und eines Volkes anzuerkennen.

Wir wollen einen neuen Bezug zu Identität, Herkunft, Kultur und Tradition finden, der die ideologischen Verzerrungen der Moderne hinter sich lässt. Wir wollen ein Bewußtsein des Eigenen stärken, frei von Selbsthass oder Selbstüberhöhung. Ein echter Pluralismus, der Gegensätze versöhnt, ohne sie aufzuheben oder gleichzuschalten.
Dieser Weg kann ein Aufwachen bedeuten und ein allmähliches Be­greifen, in welch ungeahntem Ausmaß wir alle in der ideologischen Trance des modernen Zeitgeistes ge­fangen sind — und dass es notwendig und möglich ist, uns "radikal" aus dieser Gefangen­schaft zu befreien.

Denn die Wurzel unserer Seele zu suchen bedeutet weder das Streben nach dem utopischen Morgen noch das Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt: Aus der Essenz.  
 
 
 
Termine 2016
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ich wirklich über eine Zeit von Monaten oder Jahren regelmäßig ein Mal in der Woche mit vertrauten Männern zu treffen ist die ideale Voraussetzung, um eine organische und nachhaltige Entwicklung und Veränderung in Deinem Leben zu initiieren und zu festigen.              ...mehr dazu...



Rituelle Feuer-Nächte im Kreis der Männer:        ...mehr dazu...

  Mittsommer: 24.-25. Juni 2017 (Samstag - Sonntag)
  Herbstfest: 23.-24. September 2017 (Samstag - Sonntag)
  Jul: 16.-17. Dezember 2017 (Samstag - Sonntag)
  Ostara: 17.-18. März 2018  (Samstag - Sonntag)


Stimmen
 
Für mich als Mann ist es über­lebens­not­wendig, in einer Männer­gruppe zu sein.

(Manfred, 50
Kommunikationstrainer)
Kein Abend in der Männergruppe ist bisher vergangen, an dem ich nicht das Gefühl hatte, dem Leben näher­gekommen zu sein.
(Dirk, 51, Krankenpfleger)
 Jahrelang glaubte ich, ich würde Mannsein bei den Frauen lernen.
Nein - zum Mann werde ich mit Männern.

(Shunyo, 54, Yogalehrer)

 
 
 

 
Kontakt + Impressum    Aktualisiert : 30.7.2017