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empowerman
 
Andreas Eggebrecht
 
 
 
 
 
 
Ich bin Jahrgang 1950, lebe in einem Seitental bei Simonswald, viel Stille, viel Natur - und ich genieße es, dort alleine zu leben.

Beruflich bin ich "von Haus aus" Heilpraktiker, ausgebildet in Initiatischer Therapie, Jungscher Psychologie und Personaler Leibtherapie. Heute arbeite ich in verschiedenen Seminarorganisationen u. a. als Webmaster, Webdesigner und Softwareentwickler.

Zu meiner Person
W
ie wir alle bin ich auf meinem Weg der Mensch- und Mannwerdung durch Höhen und Tiefen gegangen, durch Erfolge und Pleiten, Erleuchtungen und Verdunkelungen, Depressionen und Glücksmomente, Zeiten des Zorns und Zeiten der Liebe.

Bewußtseinsarbeit
Ich war schon immer neugierig, wie Dinge funktionieren, und was mich schon in der Schulzeit besonders faszinierte, war die menschliche Seele und das Phänomen "Bewußtsein". Zunächst verschlang ich die Schriften von Sigmund Freud und Wilhelm Reich und stieß dann auf C.G. Jung, wo ich so etwas fand wie eine geistige Heimat.

Erweiterung

Es war eine Zeit des Aufbruchs. Verkrustete Strukturen brachen auf. Auf einsamen Wegen in den Wäldern der Umgebung reiste ich in neue faszinierende Tiefen des Bewußtseins.

Allein mit den Wundern dieser Welten suchte ich Menschen, mit denen ich solche Erfahrungen teilen konnte und kam nach "Rütte"
"Existential-Psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte
. Das war ein großes Geschenk. Dort konnte ich mein Interesse für die Jung'sche Psychologie vertiefen, lernte bei Maria Hippius die Psychologie der initiatischen Bewußt­seins­entwicklung und bei Graf Dürckheim die Anfänge des Zen und der Personalen Leibtherapie (und war später unter seiner Supervision eine Zeit lang therapeutischer Mitarbeiter).
New Age
In den Jahren darauf gründete ich zusammen mit Freunden in Freiburg das "Forum International". Wir luden Kapazitäten der New-Age-Psychologie aus den USA nach Deutschland ein, zu Seminaren und Kongressen. Wir wollten nichts weniger als ein neues Bewußtsein schaffen: Das New Age. Es war das kürzeste New Age aller Zeiten. Es ging mit wehenden Fahnen unter in einer Flut von psychischer Inflation, in einem Megasupermarkt von unverstandener Esoterik, spiritistischem Okkultismus und verschwörungstheoretischem Irrsinn.
Alles ausprobieren
Ich kehrte dem New Age den Rücken. Ich gründete eine Werbeagentur, arbeitete als Taxifahrer und Therapeut, baute historische Musikinstrumente - aber meine Neugier blieb. Ich ließ nichts aus. Ich nahm teil an Zen Sesshins, Enlightenment Intensivs, Retreats, Bioenergetik-Gruppen, Gestalt­therapie, schama­nische Reisen, Ayahuasca Ritual und natürlich tantrischen Experimenten, lernte innovative Therapien kennen wie den Quadrinity Prozess, Rolfing, NLP-Ausbildungen, Landmark Education, Avatar Masterkurs, Bernstein Camp, SAT I-V, Initiation im New Warrior Training Adventure, Universal Experience (A. Lowen), sogar an einer Freiraum-Woche in der Toscana ...
ONE-Prozess
Bereits in den 90er Jahren konzipierte ich als Extrakt solcher Erfahrungen den "ONE-Prozess", eine mehrtägige Gruppenerfahrung, die vor allem mit Dyaden arbeitete und in der es darum ging, eine Tiefendimension der Wahrnehmung zu trainieren, der Wahrnehmung des Du, seiner selbst und des Seins. Viele Teilnehmer erreichten diese Tiefen, beglückt, erfüllt, verwandelt - und vielen war es nicht möglich, diese neue Art zu sein in den Alltag zu integrieren.
Männerarbeit
2005 begann ich mit der Männerarbeit. Ich wußte nun, dass nur ruhige, organische und kontinuierliche Wachstumsprozesse im Alltag Früchte tragen und eine erfolgreiche Gruppenarbeit regelmäßig stattfinden muss, wöchentlich - und über einen langen Zeitraum.

Eine der Wurzeln meiner Männerarbeit liegt in den "Events" von Purna Steinitz. 2005 lernte ich in seinem "Camp Fire" und "Mens Room" erstmals dieses Energiefeld des "unter Männern Seins" kennen.

Diese Arbeit war hart und konfrontativ, ohne Rücksicht auf Ressourcen und Retraumatisierungen.

Das war nicht mein Stil und für meine Männergruppen war mir eine respektvolle, anerkennende und ressourcenorientierte Atmosphäre wichtig. Mir ist es wesentlich, die Tiefendimension der "Seele" zu ergründen und zu öffnen auf eine Weise, die im Alltag, in Famile und Beziehung, in Arbeit und Selbstumgang reife Früchte tragen kann.

Immer wieder bin ich voller Staunen dankbar für das, was in dieser "Arbeit" entsteht, wie Männer in ihre ganz eigene Kraft kommen und ihren Weg gehen - "lege artis" - und wie im Ritual unseres Zusammenseins diese essentielle Tiefe anwesend ist.

 
 
 
 
 
 
 
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